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Orchestermesse zu Weihnachten

Weihnachtstag um 18.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche

Mit der Orchestermesse am Weihnachtstag versuchte der Kirchenchor mit den Instrumentalisten unter der Leitung von Kirchenmusiker Roman Puck-Biersack das Geheimnis des Weihnachtsfestes musikalisch nachzuspüren und erlebbar zu machen..

Ein weiterer Höhepunkt der weihnachtlichen Feiern nach der Christmette ist die Orchestermesse zum Weihnachtsfest, die in diesem Jahr vom Kirchenchor Mariä Himmelfahrt mit der „Missa brevis in B-Dur“ von Christopher Tambling aus dem Jahr 2013 für gemischten Chor und Orgel; zusätzlich sind Bläser und Röhrenglocken vorgesehen, was den festlichen Charakter verstärkt und den Gläubigen ein außergewöhnliches Hörerlebnis bot. Der Stil erinnert an die englische anglikanische Kathedraltradition, verbindet kantable Linien mit rhythmischer Prägnanz, sodass die Sätze lebendig, aber nicht akademisch wirken.

Zum wiederholten Mal innerhalb von nur zwei Tagen war die Stadtpfarrkirche bis auf die Bänke unter der Empore gefüllt. In seiner Predigt erschloss Stadtpfarrer Reinhard Röhrner das Weihnachtsevangelium im Johannesprolog, dass sich offenbart nicht durch Macht, sondern durch Verletzlichkeit offenbare und im gelebten Glauben der Gemeinschaft sichtbar werde.  Weihnachten zeigt Gottes Wesen in der verletzlichen Kleinheit eines Kindes in der Krippe. Gottes Herrlichkeit manifestiert sich in seiner Selbsterniedrigung, von der Geburt bis zum Kreuz. Daraus wird der Glaube ein aktiver Friedensauftrag, denn der Glaube fordert dazu auf, Resignation abzulehnen und aktiv Frieden in der Welt zu stiften. Die Geburt Jesu ist ein Appell, sich Ungerechtigkeit und Feindseligkeit mutig entgegenzustellen. Der ferne Gott wird im Zwischenmenschlichen greifbar, wenn wir Frieden aktiv verwirklichen.

Foto: Torsten Schramm | Text: Nicole Steger

Festmesse zum Patrozinium

Bayerische Romantik zum Festgottesdienst

Am Freitag, den 15. August 2025 um 10 Uhr erklingt in der Stadtpfarrkirche zum Festgottesdienst MARIÄ AUFNAHME IN DEN HIMMEL (Patrozinium) unter dem Motto „Den Glauben feiern – die Gnade annehmen“ die 8-stg. Messe in Es-Dur („Cantus Missae“), op. 109 von J. G. Rheinberger (1839-1901) als Welturaufführung bearbeitet für 4-stg. Chor, 2 Trompeten und 2 Posaunen von R. Puck-Biersack.

Im September 1877 wurde Rheinberger zum Hofkapellmeister des Bayerischen Königs Ludwig II. in München ernannt und schrieb vom 13.1. bis 18.1.1878 seine einzige 8-stg. Messe in Es-Dur. Sie wurde erstmals am 1.1.1879 in der Allerheiligen-Hofkirche von der Kgl. Hofkapelle unter der Leitung des Komponisten aufgeführt. Die Messe ist dem regierenden Papst Leo XIII. (1878-1903) gewidmet und Rheinberger wurde dafür durch ein päpstliches Breve zum Ritter des Ordens vom Hl. Gregor ernannt.

Rheinbergers Kompositionsstil ist geprägt von der Vokalpolyphonie der römischen und venezianischen Schule, der Kontrapunktik Bachs und der Werke Beethovens aus dessen mittlerer Schaffensperiode.

J. Renner schrieb über die Messe: „Sie ist von wahrhaft religiöser Stimmung durchweht, von einer blühenden Polyphonie, mit ersichtlicher Liebe und Sorgfalt gearbeitet und bildet den Höhepunkt unter den a capella geschriebenen Werken Rheinbergers.“ (J. Renner, Joseph Rheinbergers Messen in Kirchenmusikalisches Jahrbuch 22, 1909, S. 18 ff.)

Ausführende sind der Kirchenchor Mariä Himmelfahrt, 1. Trompete: H. Zellner, 2. Trompete: S. Loibl, 1. Posaune: L. Sedlmeier und 2. Posaune: M. Dietz unter der Leitung von KM R. Puck-Biersack. Herzliche Einladung zu bayerischen romantischen Chorgesang!
 

Patrozinium Mariä Aufnahme in den Himmel

15. August 2025 | 10.00 Uhr Festmesse

Herzliche Einladung