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Der Pfarrhof wird bald fertig sein!

Kindergarten Mariä Himmelfahrt übergab Bautafel

"Ein echter Bagger! Dann geht es jetzt schnell Pfarrer!" war die freudige Aussage eines Jungen aus der KiTa Mariä Himmelfahrt als die Kinder die Bautafel für die Renovierung des Pfarrhofes übergaben. In der letzten Woche haben sie fleißig überlegt, was alles benötigt wird und auf eine bunte Bautafel für den Pfarrhof gehört. Viele kleine Details sind den Kindern eingefallen und so ist ein buntes Kunstwerk entstanden. Die Bauarbeiter haben es fest mit der Mauer vor dem Pfarrhof verbunden und aufgestellt. Jetzt kann sich jeder informieren, der vor dem Pfarrhof steht, was in diesen Wochen und Monaten dort gemacht wird.

Ganz aufmerksam haben einige Kinder beobachtet wie die Bauarbeiter geschickt mit den Maschinen und Werkzeugen umgehen. Die Matthias-Kraus-Gasse kann bald schon wieder für den Verkehr freigegeben werden, da die Anschlüsse unter der Straße fertiggestellt wurden. Kirchenpfleger Bernhard Ziegler, Pfarrgemeinderatssprecher Eduard Fichtner und Stadtpfarrer Reinhard Röhrner luden die jungen Künstler den Temperaturen angemessen auf ein Eis ein, denn schon Karl Valentin wusste, dass Kunst schön ist, aber viel Arbeit macht!

Der Inhalt meines Lebens ist die Frohbotschaft des Herrn!

Feier des goldenen Priesterjubiläums von Pfarrer Max Rabl

Dieses Zitat aus dem Buch Nehemia in der Übertragung der Psalmenmesse von Karl-Norbert Schmid wählte der Jubilar Pfarrer i.R. Max Rabl vor 50 Jahren zu seinem Primizspruch und stellte ihn so über sein priesterliches Wirken im Weinberg des Herrn.

Vor fast 80 Jahren kam der Kelheimer Max Rabl im Fischerdörfl zur Welt und pflegt bis heute die Verbindung zu seiner Heimat. Der gelebte Glaube in Familie und Stadtpfarrei prägte ihn, besonders als Ministrant bei Stadtpfarrer und Dekan Haimerl und dann auch mit dessen Nachfolger Heinrich Seitz. Nach seiner Priesterweihe am 18. Juli 1970 im Dom zu Regensburg feierte er tags darauf seine Pirmiz, die prima missa, in seiner Heimatpfarrei Mariä Himmelfahrt.

50 Jahre später blickt er voll Dankbarkeit auf die vielen Begegnungen in seinem Dienst zurück. An seinen Präfektendienst in Weiden und Königstein und als Lehrer an der Berufsschule Regensburg. Im Dezember 1979 wurde er Pfarrer in Neutraubling und im September 1994 schließlich in Rottenburg an der Laaber. Seit 2011 genießt er den Ruhestand in der Pfarrei Siegenburg. Wir feiern das Jubiläum und freuen uns mit dem Jubilar, sagte Stadtpfarrer Reinhard Röhrner, wenngleich uns die aktuelle Situation Grenzen aufzeigt. Mit um den Altar versammelt waren der Trierer Weihbischof Robert Brahm, Georg Birner (Dekan Abensberg), Josef Weindl (Neutraubling), Franz Becher (Siegenburg) und Martin Nissel (Straubing, St. Josef). In den Mittelpunkt der Festpredigt stellte der Trierer Weihbischof die Hirtensorge als Kern der Pastoral des Jubilars. Der gute Hirte ist aufmerksam für seine ihm anvertraute Herde und führt sie auf gute Weide.

Der Festgottesdienst wurde musikalisch von Barbara Mathes (Gesang) und Jürgen Frömberg an der Orgel gestaltet. Dankbar blickte Max Rabl am Ende der Eucharistiefeier noch einmal an die Zeit vor 50 Jahren zurück, feierte er den Festgottesdienst in dem Meßgewand, das ihm damals seine Heimatpfarrei Mariä Himmelfahrt schenkte und mit dem Kelch, den er von seiner Familie bekam. Ganz im Sinne des Jubilars waren anschließend alle zur Begegnung im Garten des Begegnungszentrums eingeladen. Landrat Martin Neumeyer überbrachte persönlich die Glückwünsche des Landkreises und Bürgermeister Christian Schweiger die guten Wünsche der Stadt Kelheim.

Bildergalerie

Jubiläum Max Rabl

Festmesse 50 Jahre nach seiner Primiz in der Stadtpfarrkriche

Vergelt's Gott, Frau Evi Steger

Pfarrsekretärin nach 26 Jahren in den Ruhestand verabschiedet

Nach 26 Jahren fällt es nicht leicht Abschied zu nehmen. Ich freue mich auf die Rente und die freie Zeit, aber ich habe auch ein weinendes Auge. Über ein Vierteljahrhundert war Frau Steger im Pfarrbüro Mariä Himmelfahrt Ansprechpartnerin für die Gläubigen, sie kennt die Pfarrei und viele Zusammenhänge bis ins kleinste Detail.

Im Herbst 2018 machte sie den Umzug in das provisorische Pfarrbüro mit und war seither im Erdgeschoß des B-Zentrums erreichbar. Nun darf sie in einen neuen Lebensabschnitt eintreten und mit ihrem Mann den verdienten Ruhestand genießen. „Es wird mir schon fehlen ins Büro zu fahren, aber das werde ich auch schaffen!“, meinte sie mit einem Lächeln.

Stadtpfarrer Reinhard Röhrner, Kirchenpfleger Bernhard Ziegler und Pfarrgemeinderatssprecher Eduard Fichtner gestalteten zusammen mit der zweiten Sekretärin Claudia Scheufler die Verabschiedung – coronabedingt – im kleinen Rahmen. Der Dank für alle geleistete Arbeit und auch alles zusätzlich, das sie wie selbstverständlich einbrachte hoben Stadtpfarrer und Kirchenpfleger hervor. Auch als Brücke zum Pfarrgemeinderat konnte der PGR-Sprecher herzlich danken.

„Ich bin ja nicht weit weg“, versprach sie bei der Verabschiedung. Das ehrenamtliche Engagement im Mesnerteam und Pfarrgemeinderat geht weiter und so bleibt sie der Stadtpfarrei natürlich weiterhin verbunden

Verabschiedung Pfarrsekretärin Evi Steger

Nach 26 Jahren Dienst im Pfarrbüro im wohlverdienten Ruhestand

KEXI gesegnet

Rufbus nimmt seinen Dienst mit Gottes Segen auf

Am Sonntag, 28. Juni 2020, spendete Stadtpfarrer Reinhard Röhrner den Segen für den neuen Rufbus im Landkreis Kelheim. Unter dem Namen KEXI ist er griffig und einprägsam. Er kann mit Telefon oder APP zu einer der 150 Haltestellen gerufen werden und transportiert dann für einen geringen Beitrag zum gewünschten Ziel in Kelheim und Saal. Dass die Fahrten unfallfrei bleiben und der Bus Menschen zueinander führt, erbat der Stadtpfarrer im Segensgebet die Aufmerksamkeit der Menschen im Straßenverkehr und den Beistand Gottes.

ANschließend konnten sich die Gottesdienstbesucher einen Eindruck vom Bus und dem Haltestellennetz machen.

Hier gibt es alle Infos zum Rufbus

https://kexi.de/

Segnung des Rufbus KEXI

am 28. Juni 2020 nach der Messfeier am Kirchplatz vor der Stadtpfarrkirche

Ansichten | Vernissage zur Ausstellung

am 20. Juni 2020 in der Stadtpfarrkirche

Ausstellung mit einer Tafelserie von Michael Buchner

Gerade in Krisenzeiten hat sich die Kunst immer wieder als Weg gezeigt die Isolation zu durchbrechen. Am Samstag wurde die Ausstellung „Ansichten“ in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt eröffnet. Der Künstler stellte sich den Fragen der Besucher.

In elf Tafeln erzählt der Kelheimer Künstler einen Lebensweg. In der Taufkapelle sind diese elf Tafeln in einem Halbrund aufgestellt und laden den Besucher ein vor den einzelnen Tafeln zu verweilen. Traum und Wirklichkeit, verschiedene Ansichten, Träume und Wünsche sowie unterschiedliche Perspektiven prägen den Alltag des Menschen, seine Sehnsucht nach Struktur im Leben und zugleich der Einbruch des Chaos bestimmen unseren Alltag. So können manche Träume durch Schieflagen in weite Ferne rücken oder sich auch ganz neue Perspektiven und Ansichten für das Leben öffnen. In der schlichten Form des Quadrats, das uns in vielen Variationen auf den Tafeln begegnet. Glaube, Hoffnung und Traum als Variation der göttlichen Tugenden oder doch nur als Klärung, dass die Liebe ein Traum ist, der gelebt werden will.

Die Ausstellung ist noch bis zum Patrozinium am 15. August 2020 in der Stadtpfarrkirche zu sehen, ein kleiner Flyer führt ein wenig ein und regt zum Weiterdenken der Bilder und zum Spiegeln im eigenen Erleben an.

Flyer zur Ausstellung

Segnung des neuen Geräteschuppens

Im Garten des Mesnerhauses

Nach dem Fronleichnamshochamt und dem eucharistischen Segen mit Allerheiligsten konnte das neue Gerätehaus im Garten des Mesnerhauses eingeweiht werden. In den letzten Wochen wurde der alte Schuppen abgebrochen und ein Neuer an der Stelle errichtet. Viele Stunden ehrenamtlichen Engagements machten den Neubau möglich. Zimmerei Uwe Bayer stellte die neue Holzkonstruktion mit dem lichtdurchlässigen Dach auf.
In Anwesenheit von zahlreichen Pfarrangehörigen, dritter Bürgermeisterin Johanna Frischeisen, der Stadträte Pollmann und Birkl sowie Cheforganisator Eduard Fichtner konnte der Stadtpfarrer den kirchlichen Segen spenden. „Mögen die Gerätschaften und Maschinen zum Wohle der Schöpfung und der Menschen dienen“, sagte der Stadtpfarrer in den Segensworten.

Zudem wurde in den letzten Wochen auch der Garten des Mesnerhauses wieder ausgeschnitten. Schnell wurden bei vielen Pfarrangehörigen alte Erinnerungen an unvergessene Feste wach.

Zum Schluß bedankte sich Stadtpfarrer Röhrner besonders bei Rudi Wilfarth, Paul Wagner und Bernhard Ziegler für die Arbeiten sowie bei den Spendern, die den Neubau so unproblematisch möglich gemacht haben.

Segnung Geräteschuppen am Mesnerhaus

Fronleichnam 2020

Fronleichnamsfest gefeiert

Anders als sonst, überzeugend und innig wie immer!

„Da fehlt doch etwas Wesentliches an Fronleichnam“, merkte ein Kelheimer an. Ja, auf den ersten Blick ist es schon sehr ungewohnt ohne die vertraute Prozession an Fronleichnam mit dem Allerheiligsten durch die Stadt zu ziehen. Doch Stadtpfarrer Röhrner sieht auch eine Chance den Kern des Festes heraus zu stellen. Fronleichnam ist sicherlich ein Sinnbild katholischer Entfaltung und der Weite des Glaubens. Als Hochfest des Leibes und Blutes Christi entspringt es der eucharistischen Verehrung des 13. Jahrhunderts und kann auch heute wertvolle Impulse für die Gesellschaft geben.

Ein alltägliches Geschehen, jeden Tag verwandelt sich auf dem Altar Brot und Wein in Leib und Blut Christi. Die Theologie unterscheidet in philosophischer Sprache zwischen der Substanz und den Akzidenz einer Sache, also dem Wesen einer Sache und seiner äußerlichen Erscheinung. Alles, was mit den Sinnen wahrnehmbar ist, gehört zu den Akzidenzien, die gleich bleiben, so schmeckt das Brot und der Wein wie vorher. Gleichzeitig wandelt sich der Kern, das Wesen von beidem. Es ist kein Nachspielen und auch keine Rückblende. Es entsteht ja auch kein 2000 Jahre altes Fleisch und Blut. Im verwandelten Wesen verschenkt sich Gott an die Gläubigen und ermutigt sie so den Weg des Lebens in die Freiheit mit Gott zu gehen.

Ähnlich wie das Volk Israel aus der Sklaverei Ägyptens auf dem mühsamen Weg durch die Wüste an den Rand der Kraft kam und doch immer wieder von Neuem dem HERRN vertraute, so dürfen auch wir in diesen Tagen der Pandemie im Vertrauen auf Gott unseren Weg gehen. Gestärkt durch die Gegenwart Gottes in Leib und Blut.

Der eucharistische Segen am Kirchplatz in alle vier Himmelsrichtungen sollte diesen Segen in alle Winkel der Stadt bringen. Jetzt sind es die Gläubigen, die gleichsam jeder in seiner Prozession die Botschaft in den Alltag der Stadtgesellschaft bringt. Vom Kern des Festes her, der Begegnung mit Gott gestärkt, gehen die Gläubigen mit dem vertrauten Birkensträußen nach Hause um dort von der Gottesbegegnung zu berichten.

Am Schluß der Feier dankte der Stadtpfarrer allen, die das Leben in der Pfarrei prägen, allen Mensern und Helfern, die gerade im VOrfeld dieses Festes wieder tatkräftig mitgeholfen haben und allen, die einen Beitrag zum Blumenteppich gemacht haben.

Hinweise zur Vermeidung von Ansteckungen mit dem Virus COVID-19 (Coronavirus) in Gottesdiensten und Kirchenräumen

Die Zahl der in Deutschland an dem neuen Virus Erkrankten hat zugenommen. Jeder Einzelne und die im öffentlichen Bereich Verantwortlichen sind aufgefordert, um der Ansteckung entgegenzuwirken. Dies gilt auch für den Bereich der Kirche. Die Grundregel zur Minderung der Erkrankungsgefahr lautet: Wer Symptome einer Erkrankung aufweist oder bei wem der Verdacht auf Erkrankung besteht, soll auf die Teilnahme an Gottesdiensten verzichten.

Daraus folgt: Bei wem der Verdacht auf Erkrankung besteht, soll keinen liturgischen Dienst ausüben. Dies gilt besonders für die Leiter von Wort-Gottes-Feiern, die Messdiener und Kommunionhelfer. Priester sollen nicht der Gemeindemesse vorstehen.

Zusätzlich empfehlen sich folgende Maßnahmen

Bei Konzelebration soll in besonderer Weise darauf geachtet werden, dass man kein Ansteckungsrisiko eingeht.

Priester und Kommunionhelfer sollen vor ihrem Dienst die Hände waschen. Die Benutzung eines Desinfektionsmittels ist empfehlenswert.

Für den Empfang der Heiligen Eucharistie empfiehlt sich gegenwärtig die Handkommunion. Wegen des erhöhten Ansteckungsrisikos verlangen Kelchkommunion und Mundkommunion besondere Vorsicht. Dasselbe gilt für den Körperkontakt (Händeschütteln, Umarmung) beim Friedenszeichen nach dem Friedensgruß des Priesters.

Ratsam ist vorübergehend auch eine Zurückhaltung bei der Nutzung des Weihwasserbeckens in den Kirchen. Im kirchlichen Bereich soll im Hinblick auf das neue Virus verantwortlich gehandelt, aber eine überzogene Ängstlichkeit vermieden werden. Alle Beteiligten stehen in der Pflicht, im Rahmen des jeweils Möglichen und Nötigen mitzuhelfen, die Gefahr einer Ansteckung zu verkleinern.

Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz

Bonn, den 26. Februar 2020

Pfarrbüro geschlossen

an den närrischen Tagen

An den beiden närrischen Tagen
Rosenmontag und Faschingsdienstag
ist das Pfarrbüro geschlossen.

Die Messfeiern entfallen ebenso.

Die Stadtpfarrkirche ist am Faschingsdienstag nicht geöffnet.

Faschingsgottesdienst

Bilder von Armin Betz

Lichtmessfeier 2020

Bilder der Sternsinger