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KInderchristmette

24. Dezember 2021 in der Stadtpfarrkirche | Bilder Armin Betz

Friedenslicht bringt Weihnachtsbotschaft

Übergabe des Friedenslichtes aus Bethlehem mit den Pfadfindern an Landrat Martin Neumeyer

Friedenslicht aus Bethlehem im Landratsamt Kelheim angekommen

Am heutigen Donnerstag (23.12.) haben Landrat Martin Neumeyer und Geschäftsleiter Sebastian Post das Friedenslicht aus Bethlehem entgegengenommen. Reinhard Röhrner, Stadtpfarrer der Kreisstadt, und zwei Pfadfinder waren in das Landratsamt Kelheim gekommen, um es zu überbringen. Zu diesem Anlass und als Zeichen seiner Wertschätzung ließ Landrat Neumeyer das Gästebuch des Landkreises öffnen, in dem sich Reinhard Röhrner und die Pfadfinder eintrugen.

„Die Pfadfinder aus Kelheim überbrachten unserer Pfarrei auch in diesem Jahr wieder das Friedenslicht am dritten Advent. Die Corona-Pandemie fordert verständlicherweise, dass wir körperlichen Abstand voneinander halten. Deshalb steht das Friedenslicht auch heuer umso mehr für Verbundenheit, Nähe und Gemeinschaft.“

H. H. Stadtpfarrer Reinhard Röhrner

„Das Friedenslicht verbindet Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander. Deshalb war es mir wichtig, dass es auch bei uns im Landratsamt seinen Platz findet. Ein herzliches ‚Vergelt’s Gott‘ an Herrn Stadtpfarrer Röhrner und die Pfadfinder.“

Landrat Martin Neumeyer

Die diesjährige Friedenslichtaktion steht unter dem Motto „Friedensnetz – ein Licht, das alle verbindet“. Die Gemeinschaftsaktion der Ringe deutscher Pfadfinderinnen- / Pfadfinderverbände und der Altpfadfinder möchte ein Friedensnetz spinnen, das alle Menschen guten Willens verbindet. Das Friedenslicht wurde mit dem Flugzeug von Bethlehem nach Wien transportiert. Von dort brachten es Pfadfinderinnen und Pfadfinder am 3. Advent nach Deutschland.

Das Friedenslicht wird seit 1986 verteilt. Seit 1994 auch an „alle Menschen guten Willens" in Deutschland.

Bildunterschrift: Geschäftsleiter Sebastian Post (links) und Landrat Martin Neumeyer (rechts) freuen sich, dass Stadtpfarrer Reinhard Röhrner (2. von links) und zwei Pfadfinder das Friedenslicht aus Bethlehem in das Landratsamt brachten.
Quelle: Lukas Sendtner, Landratsamt Kelheim

Waldweihnacht der Grundschule

Grundschule Nord feierte Weihnachtsgottesdienste

Waldweihnacht für die Kinder der Grundschule Nord

Vor der Kapelle „für die Seelsorger und Pfarrkinder“ im Stadtfriedhof St. Sebastian versammelten sich die christlichen Kinder der Grundschule Nord um eine Waldweihnacht im Freien zu feiern. Die Witterung der letzten tage hat leider den Schnee wieder geschmolzen, aber der Rauhreif an Bäumen und Sträuchern erinnerte mit dem herrlichen Sonnenschein an traumhafte Wintertage. Die beiden Pfarrer führten mit den anderen Religionslehrern an der Grundschule Nord die Kinder auf das Weihnachtsfest hin. So machten sich die Kinder gemeinsam Gedanken zur Krippe und zum Weihnachtsfest. Was gehört zur Krippe und warum sind die einzelnen personen und Tiere dort. Musiklehrer Tom Gubik begleitete die Kinder auf der Gitarre und führte so musikalisch vom Advent zum Stern über Bethlehem und dem Geheimnis der Heiligen Nacht.
Foto: Gerlad Knittl

Nikolausbesuch

5. Dezember 2021 im Familiengottesdienst

Neugründung des Kirchenchores

in der Stadtpfarrei Mariä Himmelfahrt

Ein kleiner Lichtblick in schweren Zeiten für Kunst und Kirchenmusik

Am Sonntag, den 21.11.21 am Hochfest CHRISTKÖNIG, konnte die Pfarrei Mariä Himmelfahrt um 16 Uhr in der Orgelvesper zum Gedenktag der Hl. Cäcilia die Neugründung ihres Kirchenchores feiern. Schön und klangvoll sangen und beteten die Sänger und Sängerinnen die Heiligenvesper aus dem Gotteslob vom Altarraum aus im Mindestabstand.

Kirchenmusiker Roman Puck begann die Vesper mit der berühmten Toccata in d-moll von J. S. Bach und setzte so gleich ein musikalisches Ausrufezeichen. Initium, Hymnus, Psalmodie, Kurzlesung, Responsorium und das Magnificat folgten. Eine Air in g-moll von G. F. Händel, die berühmte Air in D-Dur von J. S. Bach und zum Schluss die Fuga in d-moll der Toccata rundeten den musikalischen Reigen ab.

Pfarrer Reinhard Röhrner freute es umso mehr, dass sich jetzt wieder ein Kirchenchor aus den vorausgegangen Projektchören gefunden und gruppiert hat. Einstimmiger und/oder mehrstimmiger Gesang erhebt unsere Herzen und macht eine Liturgie erst „richtig“ feierlich/festlich. Er dankte den Sänger und Sängerinnen für ihren großen ehrenamtlichen Einsatz und wünschte Allen weiterhin gutes Gelingen. KMD Christian Dostal beglückwünschte die Pfarrei zur Neugründung des Kirchenchores und begrüßte dies ausdrücklich. Eine Urkunde gäbe es leider nicht, da eher das Gegenteil in diesen schweren Zeiten der Fall sei.

Die Sangesstärke des Chores ist aufgrund der räumlichen Verhältnisse auf der Empore und im Altarraum begrenzt, aber ein paar Plätze wären noch frei, vor allem in den Männerstimmen. Die Proben finden mittwochs um 19 Uhr im Pfarrsaal statt. Wer Zeit und Lust hat mitzusingen, kann sich gerne bei KM Roman Puck melden: kirchenmusikermariaehimmelfahrtorg Auch das Gesellige kommt im Anschluss der Proben nicht zu kurz.

Martinsfeier 2021

11. November 2021 mit der KiTa Mariä Himmelfahrt

Wir beten für

unsere Verstorbenen

14.00 Uhr Rosenkranz für die Verstorbenen
19.00 Uhr Requiem

Alois Weger, Kelheim
+ 13. November 2020                                                         92 Jahre

Gerhard Thomas, Essing
+ 15. November 2020                                                         91 Jahre

Marianne Schnabel, Kelheim                                                         
+ 07. Dezember 2020                                                          75 Jahre

Ludwig Prasch, Kelheim                                                                 
+ 20. Dezember 2020                                                          71 Jahre

Theresia Obermeier, Kelheim
+ 29. Dezember 2020                                                          70 Jahre      

Willibald Halbritter, Regensburg
+ 08. Februar 2021                                                             91 Jahre

Anneliese Westner, Kelheim
+ 13. Februar 2021                                                             67 Jahre

Dr. Ingeborg Kattum, Kelheim                                                               
+ 09. März 2021                                                                 94 Jahre

Jutta Kuhbandner-Gambert, Kelheim                                
+ 05. April 2021                                                                 79 Jahre

Dr. Ottmar Traut, Kelheim
+ 07. April 2021                                                                 84 Jahre

Winfried Heinz, Kelheim
+ 26. April 2021                                                                 71 Jahre

Melanie Schamberger, Kelheim
+ 28. April 2021                                                                 92 Jahre

Anneliese Mitterer, Kelheim
+ 01. Mai 2021                                                                   80 Jahre

Friedrich Dirscherl, Kelheim
+ 06. Mai 2021                                                                   88 Jahre

Bernhard Söllner, Kelheim
+ 08. Mai 2021                                                                   81 Jahre

Emilie Sedlmeier, Kelheim                                                 
+ 11. Juni 2021                                                                  92 Jahre

Jutta Pillmaier, Kelheim
+ 12. Juni 2021                                                                  90 Jahre

Maria Bauer, Kelheim
 

Lieselotte Thiersch, Kelheim
+ 14. August 2021                                                              92 Jahre

Oswald Huber, Kelheim                                                                         
+ 06. September 2021                                                        64 Jahre

Johann Ingerl, Kelheim
+ 24. September 2021                                                        92 Jahre

Anna Ständer, Bad Abbach
+ 04. Oktober 2021                                                            93 Jahre

Irene Wilz, Kelheim
+ 21. Oktober 2021                                                            90 Jahre

O Herr, gib ihnen die ewige Ruhe.
Und das ewige Licht leuchte ihnen.
Laß sie ruhen in Frieden. Amen.

Wir beten für die Verstorbenen | PDF

Erntedank 2021

3. Oktober 2021 Familiengottesdienst mit der KiTa Mariä Himmelfahrt

Staffelstern in Kelheim

Vorausblick auf die Aktion Sternsinger 2022

In diesem Jahr wird die bundesweite Aussendungsfeier der 64. Sternsingeraktion in Regensburg sein. Deshalb zieht der Staffelstern derzeit durch das Bistum und machte am Wochenende in der Stadtpfarrei Mariä Himmelfahrt in Kelheim Station. Am 30. Dezember wird die deutschlandweite Aussendungsfeier im Hohen Dom St. Peter in Regensburg sein. Auf seinem Weg durch das Bistum sammelt er Sterne verschiedener Gruppen, die die Sternsingeraktion unterstützen.

Die Ministranten der Stadtpfarrei hängten ihren selbst gestalteten Stern zu den anderen, um auf die Aktion aufmerksam zu machen. Jugendliche und auch erwachsene Betreuer, die bei der Sternsingeraktion 2022 mitmachen möchten, können sich in der Sakristei oder im Pfarrbüro (ruf 3383) melden. Unter dem Leitwort „Gesund werden, gesund bleiben – ein Kinderrecht“ werden die Sternsinger die Weihnachtsbotschaft Anfang Januar wieder in die Häuser und Straßen der Stadt bringen. Die gesammelten Spenden werden über das Kindermissionswerk weltweit an Hilfsprojekte für Kinder weitergeleitet um Kindern ein menschenwürdiges und kindgerechtes Leben zu ermöglichen. Das Hygienekonzept soll Kinder und Jugendliche im Umfeld der Pandemie bewahren. Stadtpfarrer Reinhard Röhrner und PGR-Sprecher Eduard Fichtner zeigten sich zuversichtlich, dass es im kommenden Jahr wieder möglich sein wird.

Arbeiten an der Stadtpfarrkirche

Fassade der Taufkapelle

Im Norden der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt steht seit langem ein Bauzaun, der vor abstürzenden Verzierungen schützen soll. Die wertvollen gotischen Rosen und Verzierungen, die locker waren, wurden gesichert und abgenommen. Eine aktuelle Untersuchung zeigte, dass aktuell keine weitere Gefahr durch herabfallende Teile besteht.

Der nordöstliche Abschluß der Fassade der Taufkapelle wird in den kommenden Tagen saniert. In Absprache mit dem Denkmalsamt wurden die notwendigen Schritte festgelegt, die nun im Lauf der Woche durchgeführt werden. Steinmetzarbeiten und Malerarbeiten werden koordiniert um ein zügiges Fertigstellen der Arbeiten zu gewährleisten. Die Kirchenverwaltung ist zuversichtlich, dass so der Bauzaun schon im Bälde abgebaut werden kann und auch der nördliche Teil des Kirchplatzes wieder für Fußgänger zugänglich sein wird.

Warum segnen wir Kräuterbuschen an Mariä Himmelfahrt?

Gespräch mit Sandra Brandl von naus-zeit.de

Grüß Gott Frau Brandl, haben Sie schon den Kräuterbuschen für Mariä Himmelfahrt gebunden? Was ist da alles drin?

Grüß Gott Herr Pfarrer Röhrner,
als allererstes muss ich sagen, freut es mich, dass Sie mich, eine „Kräuterkundige“, die vor einigen Jahrhunderten, nämlich im Mittelalter von der Kirche noch verfolgt und als Hexe auf dem Scheiterhaufen gelandet wäre (augenzwinkern) zu Mariä Himmelfahrt und der Tradition des Kräuterbuschen-Bindens interviewen.
Natürlich habe ich selbst schon einen „Kreidaweihbischl“ – so hat der Kräuterbuschen in meiner Kindheit geheißen – und damals hat ihn immer meine Oma gebunden – gemacht.
Jedes Jahr, so wie es Tradition ist, sammle ich dafür Kräuter in Feld und Flur und in meinem Garten und binde einen Kräuterbuschen. Diese Jahr wird freilich auch wieder einer gemacht.
Nach alter Überlieferung durften in einen „Wurzbuschen“ (so wurde er Früher auch genannt) nur ganz bestimmte Pflanzen verwendet werden. Wild wachsende Heilpflanzen mussten es sein. Heutzutage bindet man auch Gartenblumen mit hinein.
Von Region zu Region sollen verschiedene Kräuter in einen Kräuterbuschen gebunden werden. Aber es gibt hier kein Richtig und kein Falsch. Man nimmt eben alles mit dazu, was man gesammelt und gefunden hat. Wichtig ist nur, dass man die Kräuter achtsam und mit Dankbarkeit erntet.
Manchmal stellt sich auch die Frage, wie viel verschiedene Kräuter in den Strauß gehören. Dazu gibt es viele verschiedene Aussagen. In der römisch-katholischen Tradition gibt es einige mystische Zahlen, die für die Anzahl der Pflanzen die in einen Kräuterbuschen gehören herangezogen werden:

7 – die Anzahl der Schöpfungstage
9 – (3 x 3 ) Zahl der hl. Dreifaltigkeit
12 – Apostel
14 – Nothelfer
24 – (2x 12) zwölf Stämme Israels aus dem alten Testament und zwölf Apostel Christi aus dem neuen Testament
72 – (6 x 12) Zahl der Jünger Jesu
99 – (33 x 3 ) drei als Symbol der Dreifaltigkeit
So bestehen traditionelle Kräuterbuschen aus einer Anzahl von 7, 9, 12, 14, 24, 72 oder 99 verschiedenen Pflanzen.
In meinen farbenfrohen Kräuterbuschen kommt keine bestimmte Anzahl an Kräutern. Ich nehme „Himmelfahrtskräuter“ die mich in dem Jahr besonders ansprechen, welche ich in diesem Jahr schon für Kräuteransätze verwendet habe oder einfach nur die, die mir gerade im Moment des Sammelns ins Auge springen. Darunter sind oft die Königskerze, sie wird auch Marienkerze genannt und bildet die Mitte des Staußes (wer keine hat oder nehmen möchte, kann auch eine schöne Sonnenblume als Mittelpunkt verwenden), Baldrian, Beifuß, Frauenmantel, Großer Wiesenknopf, Johanniskraut, Kamille, Kornblume, Labkraut, Leinkraut, Odermenning, Quendel, Rainfarn, Schafgarbe, Wermut, Wilde Möhre aber auch Lavendel, Rosmarin, Salbei und ein paar Rosen. Ein paar Ähren von verschiedenen Getreidesorten dürfen auch nicht fehlen.

In der Legende wird erzählt, dass beim Öffnen des Grabes Mariens alles nach Blumen und Heilkräutern duftete. Was bedeuten Kräuter für Sie?

Angeblich sollen es ja 72 verschiedene Blumen und Heilkräuter gewesen sein. Darum gibt es auch Kräuterbuschen, in die werden 72 verschiedene Kräutlein eingebunden, wieder eine magische Zahl, diesmal auf Maria bezogen.
Was Kräuter für mich bedeuten? – da muss ich jetzt ein bisschen ausholen. Ich interessiere mich schon immer für die Natur. Schon als kleines Mädchen ging ich stundenlang mit meinem Opa draußen spazieren – fast täglich – und ich glaube, daher kommt die Liebe zur Natur und zum „Unkraut“, wie es von vielen bezeichnet wird. Vor vielen Jahren waren die Kräuter eine nette Sache, die die Wiesen, Wald- und Wegränder bereicherten und schon von mir bewundert und auch verwendet wurden, aber nicht so intensiv wie jetzt.
Heute kann ich mir mein Leben ohne nicht mehr vorstellen – die Arbeit mit den duftenden Kräutern ist für mich ein wunderbarer Ausgleich.  Während einer gesundheitlich sehr schwierigen Zeit wurde es immer wichtiger für mich mit Pflanzen und der Natur zu arbeiten und ist so ein überaus wichtiger Bestandteil in meinem Alltag geworden.
Das Kreieren von neuen Kräutersalzen, Gewürzmischungen oder Kräuterseifen macht mir unwahrscheinlich viel Freude. Ebenso macht es Freude anderen Menschen die Welt der Wildpflanzen und -kräuter wieder näher zu bringen.
Der Geruch, das Fühlen und Schmecken der feinen Wilden sind eine Wohltat für Körper, Geist und Seele.
Und nicht nur das; einfach das draußen in der Natur unterwegs sein.
Wie es in einer, wohl vielen bekannten, Fernseh-Trilogie heißt „Wenn Du einmal im Leben Kummer und Sorgen haben solltest, dann geh mit offenen Augen durch den Wald / die Natur – in jedem Baum und in jedem Strauch, in jedem Tier und in jeder Blume wird dir die Allmacht Gottes zum Bewusstsein kommen und dir Trost und Kraft geben.“ Die Natur kann einem wirklich sehr viel geben, wenn man nur, wie es oben heißt, mit offenen Augen durch sie geht.

Heil und Heilung hängen in der Bibel eng zusammen. Wie lerne ich achtsam mit Kräutern umzugehen?

Ihre gewählte Überleitung habe ich Ihnen ja eben gerade bestätigt, nicht nur in der Bibel, sondern auch im wirklichen Leben trifft dies zu. Und so sagt es auch Ernst Ferstl ein Dichter unserer Zeit „Wer mit offenen Sinnen durch die Natur geht, dem öffnen sich Wunder über Wunder“.
Achtsamen Umgang, nicht nur mit Kräutern, sondern mit unserer wertvollen Natur und auch unseren Mitmenschen sollten wir eigentlich schon von Kindesbeinen an erlernen.
Und dass es unwahrscheinlich wichtig ist, besser auf unsere Natur und Umwelt zu achten, haben uns die Bilder der Katastrophen – nicht weit von unseren Haustüren weg – die letzten Wochen wieder sehr deutlich gemacht.
Speziell bei Kräutern kann ich allen nur ans Herz legen: „Wenn du Kräuter sammeln gehst, nimm erstens, nur das, was du zu hundert Prozent kennst und zweitens nur so viel, wie du brauchst (und oft braucht man gar nicht viel)  oder verarbeiten kannst und grab nichts aus! Denn die Wildkräuter wachsen da, wo ihnen die Bodenbeschaffenheit, die Nachbarn, das Licht, usw. passt. Es ist wunderbar, wenn du Wild-/Kräuter in deinem Garten haben möchtest. Aber hol dir welche aus der Gärtnerei, dort gibt es mittlerweile oft sehr schöne Sachen. Es gibt sogar spezielle Kräuter- und Wildkräutergärtnereien. Oder man setzt sich einfach nur mitten in eine Wiese und genießt

Was ist ihre Lieblingsblume oder -kraut?

Eine wirkliche Lieblingsblume oder Wildkraut habe ich nicht – Sehr viele Pflanzen und Kräuter, sei’s wegen ihres Aussehens, Duftes, Geschmacks oder ihrer „Heilkräfte“ habe ich in mein Herz geschlossen.

Danke für das Gespräch und spannende Erlebnisse in der Natur. Das Titelbild zeigt einen Kräuterbuschen von Sandra Brandl.

Fronleichnam als Aufbruch

Stadtpfarrei feiert lebendige Gegenwart Christi

Bei herrlichem Wetter wurden die letzten Vorbereitungen für das Fronleichnamsfest in der Stadtpfarrei Mariä Himmelfahrt erledigt. Die Planungen und Abläufe funktionierten, routiniert halfen die zahlreichen Ehrenamtlichen zusammen. Die Freiwillige Feuerwehr übernahm den Ordnungsdienst und der Bauhof unterstütze mit der Aufbauarbeiten und den Birken. Der liturgische Dienst zog mit den Fahnenabordnungen von der Stadtpfarrkirche zum Zeltdach am Anleger Altmühltal, wo der Altar für das Hochamt aufgebaut war und Bläser und Kirchenchor mit vielen Gläubigen bereits warteten.

Stadtpfarrer Reinhard Röhrner begrüßte die versammelten Gläubigen, die Vertreter von Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat, Stadtrat und Bürgermeister Christian Schweiger, der sich kurzerhand zum Chor gesellte. Besondere Aufmerksamkeit erweckte bei vielen der Altarschrein, der vom Meister des Hochaltares der Stadtpfarrkirche stammt und gleichsam ein Bindeglied zwischen der gotischen Krönungsgruppe und dem Hochaltar darstellt. Familie Ott stellte diesen für den festlichen Anlass zur Verfügung.

Keine Demonstration, sondern eine Bewegung aus dem Herzen heraus soll Fronleichnam sein, betonte der Stadtpfarrer und verwies dabei auf Ignatius von Loyola, der nach seiner Verwundung in der Schlacht von Pamplona 1521 sein Leben veränderte und aus der Kraft des Glaubens, „dem Verkosten der Dinge von Innen heraus“ lebte. So erfahren wir auch die Gegenwart Christi in den Gestalten von Brot und Wein.

Nach der Messfeier zogen Chor und Vereine mit den Erstkommunionkindern zum ersten Altar, der die Seligpreisungen zum Thema hatte und so einen Weg zum erfüllten gläubigen Leben aufzeigte. An der Einfahrt zur Schneiderbrauerei war in den Morgenstunden ein prächtiger Altar aufgebaut worden. Die Erstkommunionkinder brachten ihren Dank und ihre Bitten ein.

Anschließend zogen die Gläubigen zum Kirchplatz, wo der Frauenbund einen Altar aufgebaut hatte und die vielen kleinen Blumenteppiche zu einem großen Patchwork-Blumenteppich verbunden wurden. Das gemeinsame Gebet stand an diesem Altar im Mittelpunkt. So beteten die Gläubigen vor allem für den Zusammenhalt der Gesellschaft und das Wohl in der Stadt und im Umkreis. Nach dem eucharistischen Segen und dem Dank für alle fleißigen Helfer und alle Beter sangen Kirchenchor und Bläser unter Leitung von Kirchenmusiker Roman Puck das Te Deum.

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Fotos: Armin Betz

Fronleichnam 2021

3. Juni 2021 | Vom Zeltdach zur Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Lautmalerische Begeisterung

Orgelvesper in der Franziskanerkirche

Mit einer Orgelvariation für zwei Orgeln zum Pfingsthymnus Veni Sancte Spiritus führten Roman Puck und Marius Raba in die Orgelvesper hinein. Gleichsam ein pfingstlicher Introitus, der vom leisen Wehen zum kraftvollen Wirken des Heiligen Geistes führt.

Im Mittelpunkt der Orgelvesper stand die Bachkantete Jauchzet Gott in allen Landen (BMV 51), deren Arien mit Sologesang und dem kleinen Orchester aufgeführt wurden. Eingefügt in das liturgische Ordinarium der Vesper, dem Abendgebet der Kirche, das die Kleriker stellvertretend für das Volk Gottes beten. Man konnte die Begeisterung spüren, mit der Musiker, Sängerin und Dirigent die Werke umsetzten. „Nach so langer Zeit ohne ein Konzert oder auch wenig kirchlichen Aufführungen, tut es im Herzen gut wieder einen Gottesdienst spielen zu dürfen“, brachte es der erste Geiger auf den Punkt. Diese Freude war auch bei den Gläubigen zu spüren, die an diesem Sonntag zur Ehre Gottes und Freude der Menschen in der Franziskanerkirche versammelt waren. Auch Landrat Martin Neumeyer war mit seiner Frau und Landtagsabgeordneter Petra Högl gekommen.

Lichtfülle in der Kirche durch die großen Fenster und die Klangfülle der Ausführenden steigerten sich gegenseitig. In der kurzen Homilie zog Stadtpfarrer Röhrner noch einmal eine Verbindungslinie von der Musik zur Verkündigung der Frohbotschaft. Das Beten um den Heiligen Geist und die Offenheit für seinen Beistand sind notwendige Grundmomente der Gesellschaft, die gerade in schwierigen Zeiten nicht übersehen werden dürfen.

Die Begeisterung zeigte sich auch im anhaltenden Applaus der Gottesdienstbesucher nach der Vesper für die Musiker, die mit dem Halleluja aus der Bachkantate eine Brücke zur Verkündigung der Frohbotschaft schlugen.
Foto: Stefan Buckenhofer

Einheit in Vielheit

Missa Papae Marcelli von Giovanni Pierluigi da Palestrina in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt begeistert Gläubige

Mit einem sechstimmigen Vokalensemble unter der Leitung von Prof. Kunibert Schäfer erklang in der Meßfeier am 16. Mai um 10.30 Uhr die wohl bekannteste Messkomposition Palestrinas in der Stadtpfarrkirche. Die faszinierende Klarheit der Stimmen und der Worte des Messordinariums überwältigen bis heute.

Der Überlieferung nach wurde mit ihr die polyphone (mehrstimmige) Kirchenmusik gerettet, da auf dem Konzil von Trient im Geist der Gegenreformation auch die Kirchenmusik gereinigt werden und so der einstimmige Choral den Vorzug bekommen sollte. Am 28. April 1565 begeisterte die päpstliche Kapelle mit Palästrinas „Missa Papae Marcelli“ (nach Papst Marcellus II, der 1555 über Ostern ein dreiwöchiges Pontifikat hatte) und öffnete so der Mehrstimmigkeit die Türen. Ob Legende oder nicht, die Messkomposition ist großartig und verzaubert als Klangkunstwerk ebenso wie in der Klarheit der Sprache, was dem Konzil wichtig war in der Verkündigung der Botschaft.

In der Predigt stellte Stadtpfarrer Reinhard Röhrner einen inhaltlichen Zusammenhang mit dem Evangelium aus dem hohepriesterlichen gebet Jesu her. Die Vielfalt der Apostel, die Jesus als seine Zeugen berufen hat, haben auf je eigene Weise bis in unsere Tage die Botschaft verkündet. Auch wir sind aufgerufen mit unseren Fähigkeiten die Gesellschaft im Geiste Gottes zu prägen.

Feier der Erstkommunion

9. Mai 2021 | Stadtpfarrkirche

Wir sind Jesu Freunde

Am Sonntag feierten die Erstkommunionkinder der Stadtpfarrei mit Ihren Familien die Erstkommunion. Ihre Freundschaft mit Jesus wurde in den Wochen der Vorbereitung vertieft, sie durften mehr und mehr in die gottesdienstliche Gemeinschaft hineinwachsen. Gerade in dieser Zeit in der Vieles einem alltäglichen Trott dahingeht, sind Feste wichtig. Sie heben aus dem Grau des Alltags heraus.

Die Kinder versammelten sich am Begegnungszentrum, wo sie ein Olivenholzkreuz aus dem Heiligen Land bekamen. Als Freunde Jesu, nicht als Knechte, sollen die Kinder selbstbewusst und zuversichtlich in ihr Leben gehen. So können sie Gottes Botschaft verkünden.

Mit begeisternder Musik verstanden es Astrid Christl-Sorcan, Sabine Dremmel und Beate Setz mit Kirchenmusiker Roman Puck alle Mitfeiernden mitzureißen. Ich hätte so gerne mitgesungen, meinte eine Mutter nach dem Gottesdienst. Aufgrund der Abstandsregeln konnte nur eine begrenzte Zahl Angehöriger mitfeiern. Dafür nutzten über 200 Gläubige den Youtube-Livestream aus der Stadtpfarrkirche.

Mit dem herrlichsten Sonnenschein feierte der Himmel mit den Kindern und ihren Familien, die auf einen besonderen Festtag zurückblicken dürfen und so gestärkt ihren Weg im Glauben weitergehen dürfen.

Weg Da !?

Kunstaktion am Kirchplatz

In der Osterzeit ist am Kirchplatz in Kelheim die Kunstaktion Weg Da zu erleben. Die Regensburger Künstlerin Sabine Angerer hat in Zusammenarbeit mit der Künstlerseelsorge, dem Diözesanmuseum und der Stadtpfarrei Mariä Himmelfahrt Botschaften auf das Pflaster aufgebracht. „Wie sehr bin ich hier, wenn ich da bin? und andere Fragen im Hier und Jetzt und Dort“ In den Wortspielen, die sich aus den beiden Wörtern und zugeordneter Satzzeichen ergeben, kann der Betrachter seinen eigenen Gedanken Raum zum Wandel lassen. Die Impulskarten im Quergang der Stadtpfarrkirche wollen helfen diese Gedanken zu vertiefen.

Der Kirchplatz ist ein vielfach überquerter Platz der Kelheimer Altstadt, bis zum Jahr 1800 war hier der Friedhof innerhalb der Altstadt. Der Ort an dem sich der irdische Weg in die österliche Verheißung der Herrlichkeit Gottes wandelte.

Weg Da von Sabine Angerer

Kunstaktion am Kirchplatz vor der Stadtpfarrkirche Kelheim

Segen für die Kelheimer Schifffahrt

Ökumensiche Segnung auf der Maximilian II

Am 21. März feierten die Kelheimer Schifffahrtsbetriebe in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt die Messe und erbaten Gottes Segen für die Schifffahrtssaison 2021. Die letzten Jahre waren mit Niedrigwasser und Folgen der Pandemie eine große Herausforderung, zugleich beiten die Schiffe der 'Weißen Flotte' vielen Besuchern Paltz um mit Abstand durch den Donaudurchbruch nach Weltenburg und zurück zu gelangen.

Mit dem 22. März beginnt auch der Linienverkehr bis nach Regensburg. So können auch einheimische auf der Donau bis in die Domstadt fahren. Der evangelische Pfarrer Armin Kübler und Stadtpfarrer Reinhard Röhrner erbaten den Segen Gottes für alle, die auf und um die Schiffe beschäftigt sind sowie alle Passagiere. Auch Landrat Martin Neumeyer (ÖPNV = Öffentlicher Personen Nass Verkehr in ANspielung auf die neue Schifffahrtslinie nach Regensburg) und Landtagsabgeordnete Petra Högl überbrachten die besten Wünsche.

Foto: Patzelt

Segnung der Kelheimer Schifffahrt

Für Mitarbeiter und Passagiere wird Gottes Segen erbeten | Bilder: Patzelt

Notmaßnahmen am Michaelskirchenturm

werden im März 2021 abgeschlossen

Die romanische Michaelskirche neben der Franziskanerkirche ist die älteste erhaltene Kirche der Stadtpfarrei. Sie ist namensgebend für den Michaelsberg auf dessen Krone die Befreiungshalle thront. Der schlanke weiße Turm wird oft fälschlicherweise der viel größeren gotischen Franziskanerkirche zugeordnet, die jedoch nur einen Dachreiter als äußeres Zeichen der franziskanischen Armut hat.

Seit der umfassenden Sanierung in den 1980er und 1990er Jahren haben sich im Innern des Turmes einige Schäden gezeigt, die kurzfristig behoben werden mussten. Die Stadtpfarrkirchenstiftung hat deshalb das Bauunternehmen Listl mit den Arbeiten beauftragt. In enger Absprache mit Kirchenpfleger Bernhard Ziegler konnten die notwendigen Maßnahmen schnell umrissen und nachhaltig gelöst werden. Da die Maßnahmen als Bauunterhalt zählten, musste die Kirchenstiftung die Aufwendungen trotz denkmalrechtlicher Erlaubnis aus dem laufenden Haushalt bestreiten. Kirchenpfleger und Stadtpfarrer zeigten sich am Ende zufrieden, weil so größere Schäden vermieden werden konnten und mit der Michaelskirche ein wertvolles Zeitdokument Kelheimer Geschichte geschützt werden konnte.

Wandel | von Hans Thomann

Christusfigur des Künstlers aus St. Gallen in der Stadtpfarrkirche

Seit Aschermittwoch hängt eine ungewöhnliche Christusfigur in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Der schweizer Künstler Hans Thomann hat sie vor rund einem Jahr geschaffen: „Christus im Wandel“ Sicherlich ist er vielen Kelheimern noch von der Kunstaktion ‚schwebendes Kreuz‘ am Fest Kreuzerhöhung 2019 in lebendiger Erinnerung. In Zusammenarbeit mit der Künstlerseelsorge und den Diözesanmuseen konnte das Kunstwerk eine kurze Station in Kelheim machen.

Die Skulptur hängt an einem dünnen Seil vom Kirchendach herab, durch die Luftbewegungen verändert sie sich, verwandelt sich die Figur. Einmal ist der Kopf oben, ein anderes Mal unten, wie uns auch die Welt manchmal kopfüber erscheint, so ist Christus in jeder Situation und Lebenslage ein vertrauter Begleiter.

Das Licht zeichnet im Lauf des Tages unterschiedliche Muster auf die schwarze Figur, die gerade vom hinteren Teil des Kirchenschiffes betrachtet ihre Komplexität in der Reduktion entfaltet. Unter dem Chorbogenkruzifixus korrespondiert sie zur klassischen Darstellung. Die Figur ist noch bis zum 27. März in der Stadtpfarrkirche zu sehen.

Hier können Sie den Flyer als PDF laden

Wandel von Hans Thomann

Christusskulptur in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Miteinander

Kunstwerk von Michael Buchner am Gerüst des Pfarrhofes

Sicherlich ist es nicht der erste erwartete Ort, gleichwohl ein passender Ort. Werbung beteiligter Firmen oder kommerziel vermarktete Flächen zieren heute Baugerüste. 
Am Pfarrhof Mariä Himmelfahrt ist seit Beginn der Sanierungsarbeiten eine Bautafel des Kindergartens und seit Aschermittwoch das Kunstwerk Miteinander von Michael Buchner.
So kann sich jeder, egal ob er bewusst vor dem Gebäude verweilt oder einfach nur vorbeigeht für seinen weiteren Weg inspirieren lassen.
Gerade auf einer Baustelle kommt es auf das Miteinander an, müssen die einzelnen Gewerke in den verschiedenen Abläufen aufeinander Rücksicht nehmen, damit der Bau fertig werden kann. 
Informationsblatt zum Kunstwerk

Miteinander von Michael Buchner

Skulptur am Baugerüst des Pfarrhofes Mariä Himmelfahrt

Stadtpfarrei verteilt FFP2-Masken

Kostenlos für Bedürftige

Die Stadtpfarrei Mariä Himmelfahrt hat ein Kontingent von FFP2-Masken gekauft, die an Mitarbeiter und Bedürftige verteilt werden. „Wir wollen unbürokratisch an der Seite derer stehen, die durch die FFP2-Maskenpflicht nochmals besonders herausgefordert sind“, sagte Pfarrgemeinderatssprecher Eduard Fichtner. „Bereits im Herbst haben wir an alle ehrenamtliche Mitarbeiter bedruckte Textilmasken verteilt, die jedoch nicht dem Schutz der FFP2-Masken entsprechen.“, ergänzte Kirchenpfleger Bernhard Ziegler. Die Pandemie wird uns wohl noch Wochen oder Monate begleiten. „Achtsamkeit und Sorge um das Heil des Nächsten sind Grundpfeiler der christlichen Verkündigung, wie wir es auch gerade am vergangenen Sonntag im Evangelium gehört haben“, betonte Stadtpfarrer Reinhard Röhrner. Die Verteilung hat bereits begonnen.