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Urlaubszeit

bis 11. September ist das Pfarrbüro geschlossen

Luft und Leben,
Wolken am Himmel, die sich bewegen.
Ich im Gras zwischen Gräsern und Blüten.

Über mir ziehen im unendlichen Blau Wolken.
Jede ist anders.
Ich schaue,
lasse meine Gedanken spielen.
Es ist ein Kommen und Gehen
von Wolken und Gedanken.

Meine Gedanken sind wie Wolken -
nicht haltbar,
nicht zu begreifen:
Bewegung, Wandlung, Freiheit. –

Gott, ich danke dir
für diese Wolken,
die ich beobachte,
ich - ein Mensch, der deine Größe und Güte
nicht erfassen kann.
Ich bin dankbar für die Wolken
und für die Schöpfung,
die über aller Hektik des Alltags
Ruhe und Dankbarkeit schenkt.

Reinhard Röhrner, Stadtpfarrer

Mariä Himmelfahrt | In assumptione BMV

15. August 2022 | 10.00 Uhr

20. Sonntag im Jahreskreis C | Protector noster

14. August 2022 | 9.00 Uhr

Festgottesdienst 50 Jahre Landkreis Kelheim

6. August 2022 im Landratsamt | Bilder Lukas Sendtner

17. Sonntag im Jahreskreis C | Festgottesdienst 150 Jahre Schneiderbrauerei

24. Juli 2022 | 10.30 Uhr

Gestaltung der Festmesse 150 Jahre Schneiderbrauerei

am 24. Juli um 10.30 Uhr in der Stadtpfarrkirche

Aus gläubigem Vertrauen heraus zählt der Festgottesdienst zu einem der Höhepunkte des Festwochenendes. In bewährter bayrischer Lebensart zuerst d’Mess, dann d’Mass, wird der Festsonntag begangen. Musikalisch wird die Messfeier mit der Messe in D, op. 86 von Antonin Dvorak (1841-1904) und dem Pilgerchor aus Wagners Tannhäuser umrahmt. Gleichsam ein Introitus für die Bayreuther Festspiele, die am Montag beginnen werden. Dazu kommen zwei Orgeln (Prof. Kunibert Schäfer und Kirchenmusiker Roman Puck) und die Pauken der Stadtpfarrei zum Einsatz, in diesem Arrangement ist es eine Uraufführung.

Antonin Dvorak komponierte die „Messe in D“, op. 86 zwischen dem 26. März und 17. Juni 1887 als Auftragswerk des Wiener Architekten J. Hlávka zur Einweihung der neuen Schlosskapelle auf dessen Gut in Luzany in Tschechien. Die Uraufführung dort am 11. November 1887, dem Gedenktag des Hl. Martin, leitete Dvorak selbst.

Als er mit der Komposition fertig war, schrieb er seinem Auftraggeber in einem Brief: „… Ich denke, es ist ein Werk, das seinen Zweck erfüllen wird. Es könnte heißen: Glaube, Hoffnung und Liebe zu Gott dem Allmächtigen und Dank für die große Gabe, die mir gestattete, dieses Werk zum Preis des Allerhöchsten und zur Ehre unserer Kunst glücklich zu beenden. Wundern Sie sich nicht, dass ich so gläubig bin – aber ein Künstler, der es nicht ist, bringt nichts solches zustande. …“.

Warum also nun diese Messe zu diesem Jubiläum?

Zum einen waren es böhmische Braumeister, welche 1520 die obergärige Braukunst nach Bayern brachten und zum anderen ist jede Messfeier eine Danksagung an Gott.

Der Böhme Dvorak schrieb die Messe als sein persönliches Zeugnis von „Glaube, Hoffnung und Liebe zu Gott“ und er schrieb sie „zur Ehre unserer Kunst“. Diesem doppelten und hohen Anspruch wird das Werk ohne jede Anmaßung gerecht. Mit seinen traditionellen Formen und erprobten satztechnischen Mustern, mit seinen originellen, im Melos manchmal volksliedhaft geprägten Gedanken und seinem harmonischen Reichtum stellt es sich in den Dienst einer Gottesverehrung, die von lyrischer Meditation und der tiefen Erkenntnis geprägt ist, ohne Gott keine vollendete Kunst. So sagt die Messe in D von Dvorak dem Allerhöchsten Dank für das Leben und die Kunst.

Festmesse 150 Jahre Schneiderweisse

24. Juli 2022 in der Stadtpfarrkirche | Bilder Armin Betz

Cocktails für das Seniorensommerfest

Erfrischende Fruchtcocktails von den Ministranten



Gottesdienstzeiten am Wochenende

Samstag

16.00 Stadtpfarrkirche  Rosenkranz für die Verstorbenen
16.00 Lukasklinik          Hl. Messe
17.30 Stadtpfarrkirche  Beichtgelegenheit
18.00 Stadtpfarrkirche  Hl. Messe

Sonntag

9.00 Stadtpfarrkirche     Hl. Messe
10.30 Stadtpfarrkirche   Hl. Messe
18.00 Stadtpfarrkirche   Hl. Messe