Pfarrfest mit Feier
des 25-jährigen Priesterjubiläums und der Ernennung zum BGR von Stadtpfarrer Reinhard Röhrner
Viele Ministranten führten die Einzugsprozession zum Festgottesdienst am Pfarrfest an. Unter festlichen Orgelklängen zog der liturgische Dienst mit den Zelebranten in die volle Stadtpfarrkirche ein. Zahlreiche Ehrengäste aus unterschiedlichen Pfarreien sowie Öffentlichkeit und Politik waren gekommen. Nach der Begrüßung durch Kirchenpfleger Prasch, dankte PGR-Sprecherin Sabine Schramm dem Jubilar, Stadtpfarrer BGR Reinhard Röhrner, für seinen engagierten Einsatz in der Pfarrei und die vielen Impulse für das lebendige Pfarreileben. Als Dank überreichte sie ihm eine Pfingststola, die eigens von den Zisterzienserinnen in Thyrnau für das Priesterjubiläum und die Ernennung zum bischöflich geistlichen Rat durch hochwst. Herrn Bischof Rudolf gestickt wurde.
Auch Sophie Dremmel bedankte sich als Oberministrantin beim Stadtpfarrer für seinen Dienst, die Ruhe und Sicherheit, die er den Minis gebe, auch wenn etwas schiefläuft und wie sie immer wieder lernen dürften, dass man nach vorne schauen muss, damit es beim nächsten Mal besser werden kann.
Der Kirchenchor Mariä Himmelfahrt sang das festliche Kyrie in c-moll von Christopher Tambling. Kirchenmusiker Roman Puck-Biersack übergab das Dirigat an Livius De Nicoló, der die Chorstücke leitete während der Kirchenmusiker die Orgel spielte. Das „Christus vincit“ von Jan van Nuffel war der erste musikalische Höhepunkt des Gottesdienstes.
Das Evangelium verkündete Pfarrer Johann Schefthaler, ehe der frühere Domprediger Msgr. Dr. Werner Schrüfer zur Predigt vor den Altar trat. Er kontrastiert das unrealistische Bild der „eierlegenden Wollmilchsau“ mit einer vielschichtigen Berufung des Priesters: als Hebamme des Glaubens, als lebenslanger Begleiter in zentralen Lebensereignissen, als geistlicher Gastgeber und als Träger eines „königlichen“ Amtes des Salbens und Segnens.
Man spürt in der Atmosphäre des Gottesdienstes, dass hier eine lebendige Gemeinde miteinander feiert. Dabei wird deutlich, dass sich der Jubilar nicht selbst zum Mittelpunkt stilisiert, sondern die Gemeinde befähigt gemeinsam den Glauben zu feiern.
Eigentlich viel zu viel für einen Menschen, deshalb hatte er noch zwei wichtige Ratschläge für den Jubilar bereit. Öfter auch einmal Nein zu sagen, im Blick auf die eigenen Kräfte und weiterhin aus dem persönlichen Gebet die notwendigen Ressourcen zu ziehen, die für den Dienst zur Ehre Gottes und Freude der Menschen notwendig sind.
Zum Kommuniondank erklang das „Tu es Petrus“ von Franz Liszt aus dem Oratorium Christus und baute so eine Brücke zu Weiheliturgie vor 25 Jahren im Regensburger Dom.
Vor dem Segen trat zuerst Erster Bürgermeister Dennis Diermeier an den Ambo und gratulierte namens der Stadt, des Stadtrates, vor allem der persönlich gekommen Mitglieder, und persönlich. Er bedankte sich für die offene und konstruktive Zusammenarbeit seit seinem Amtsantritt im Mai und freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit von Stadt und Stadtpfarrei. Danach trat noch Josef Zellmeier MdL an den Ambo, um dem Jubilar zu gratulieren und seinen vielfältigen Einsatz zu würdigen mit dem ihm seit 23 Jahren eine Freundschaft verbindet. Besonders hob er auch die klaren und mutigen Entscheidungen in der Jugendarbeit und für die Jugendwallfahrt auf den Bogenberg hervor in seiner Zeit als Landjugendseelsorger. Ebenso als ehemaliger Pfarrangehöriger in der Pfarrei Laberweinting, wo seine positiven Spuren noch immer spürbar seien.
Nach dem Segen und dem Te Deum setzte tosender Applaus ein, ehe der Kirchenmusiker mit Bravour Johann Sebastian Bachs Toccata und Fuge zur Freude vieler Gläubiger spielte.
Am Kirchplatz sammelten sich viele Kirchenbesucher um die filigran gestalteten Sandteppiche von Isabella Grimeisen, um gemeinsam zum Begegnungszentrum in die Emil-Ott-Straße zu ziehen und dort weiter zu feiern. Dort feierten Pfarrangehörige und Gäste des Jubilars gemeinsam und trotzten der hohen Temperaturen. Das Team des Pfarrgemeinderates und freiwilliger Helfer hatte alles vorbereitet, damit das Fest für Jung und Alt ein Erlebnis werden konnte. Die Ministranten eröffneten mit einem kurzen selbst geschriebenen Theaterstück, auch die Kinder aus dem Kindergarten zeigten einen Ausschnitt aus dem Programm des Sommerfestes, das eine Woche zuvor gefeiert wurde.
Foto: Armin Betz
Spendung der Firmung
Jugendliche der Kelheimer Pfarreien wurden mit dem Sakrament der Firmung gestärkt

In der Messfeier am 17. Juni um 10.00 Uhr wurdend ie Jugendlichen, die sich seit dem herbst auf den großen Tag vorbereitet haben, mit dem Sakrament der Firmung gestärkt. Im Auftrag unseres hochwst. Herrn Diözesanbischofs Rudolf Voderholzer kam Domkapitular Msgr. Martin Priller nach Kelheim um das Sakrament zu spenden.
Der Gottesdienst wurde musikalisch von der Band Zwischenprobe gestaltet, die Neue Geistliche Lieder zur Firmung gestaltete. Im Gemeinsamen Gebet um den Heiligen Geist, in der Salbung mit dem heiligen Chrisam und dem Friednesgruß wurden die Jugendlichen ermutigt die Begeisterung für den Glauben in ihr Leben und die allltäglichen Begegnungen zu tragen.
Festgottesdienst zum Fparrfest
28. Juni 2026 | 10.00 Uhr
Gottesdienstzeiten am Wochenende

Samstag | Sonntag |
| 16.00 Stadtpfarrkirche Rosenkranz für die Verstorbenen 16.00 Lukasklinik Hl. Messe 17.30 Stadtpfarrkirche Beichtgelegenheit 18.00 Stadtpfarrkirche Hl. Messe |
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