Viele bunte Palmbuschen
Farbenpracht und tiefer Glaube: Palmbäume und feierlicher Einzug

Ein Meer aus bunten Palmbuschen, strahlende Kinderaugen und eine festlich geschmückte Mariä Himmelfahrt Kirche – der Palmsonntag in Kelheim war heuer ein besonders bewegendes Glaubensfest. Zahlreiche Gläubige, darunter die Erstkommunionkinder und Firmlinge mit ihren Palmbuschen, versammelten sich, um den feierlichen Einzug Jesu in Jerusalem zu gedenken und in die Karwoche hinein zu gehen.
Bereits vor dem offiziellen Beginn füllten sich die Plätze unter der Empore der Stadtpfarrkirche. Bunte Palmbuschen, liebevoll von Familien und Gläubigen selbst gebunden, wurden hochgehalten und schufen eine fröhliche, lebendige Atmosphäre. Besonders auffällig waren die beiden imposanten Palmbäume, die auch in diesem Jahr wieder von den engagierten Händen von Paul Wagner und Josef Paulus, Evi Steger und Isabella Grimeisen kunstvoll geschmückt wurden. Sie bildeten einen beeindruckenden Mittelpunkt der Feierlichkeiten und zogen bewundernde Blicke auf sich.
Am Beginn des Gottesdienstes führte die Palmweihe, bei der die mitgebrachten Buschen und Zweige gesegnet wurden, hin zum Evangelium von Einzug Jesu in Jerusalem. Die Erstkommunionkinder, sichtlich aufgeregt und stolz, trugen ihre kleinen, mit bunten Bändern verzierten Palmbuschen mit besonderem Eifer. Nach der Weihe setzte sich die festliche Prozession in Bewegung.
In der gut besuchten Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt wurde anschließend der feierliche Gottesdienst zelebriert. Die Predigt erinnerte an die Bedeutung des Tages und stimmte die Gläubigen auf die Karwoche ein, die mit ihren wechselhaften Ereignissen zur Vorbereitung auf das Osterfest dient. Der Stadtpfarrer begrüßte die Gläubigen zuerst als Esel, was wenig charmant klingt, aber am Palmsonntag eine wichtige Botschaft mit sich bringt. Die Eselin war es schließlich, die Christus in die Mitte der Stadt zu den Menschen brachte. Das ist auch der Auftrag jedes Christen, Jesus zu den Menschen zu bringen. Eine ehrenvolle Aufgabe für jeden einzelnen, betonte der Stadtpfarrer.
Der diesjährige Palmsonntagsgottesdienst in Mariä Himmelfahrt war nicht nur ein Bekenntnis zum Glauben, sondern auch ein wunderschönes Beispiel für den lebendigen Gemeindezusammenhalt in der Stadtpfarrei.
Leben im Castra Regina
Die Ministranten aus Mariä Himmelfahrt erkundeten die Regensburger Altstadt auf den Spuren des römischen Legionslagers
An den Resten der östlichen Mauer des römischen Legionslagers begrüßte der Stadtführer die Ministranten mit ihren Begleitern. Ein Blick in die römische Geschichte von der Republik zur Kaiserzeit und die Frage, warum gerade hier an der Mündung des Regens das Legionslager Castra Regina erbaut wurde, begleitete die informative Führung. Der Stadtführer verstand es beim Weg durch die Altstadt zu den Spuren des römischen Lagers die Spannung aufrecht zu erhalten.
Fakten aus der römischen Geschichte wussten einige aus dem Lateinunterricht einzubringen, ebenso, dass damals von Caesar nicht ganz Gallien erobert wurde, sondern ein Dorf frei blieb, das außerhalb der Pax Romana war.
Bei herrlichem Frühlingswetter durchstreifte die Gruppe die Gassen und Plätze der Altsadt und ließen sich so in das Leben der Legionäre und Struktur innerhalb des Lagers und der Legionen einführen. So ein langer Weg macht hungrig. Bei einem italienischen-mexikanischen Mittagessen konnten alle neue Kräfte sammeln.
Palmsonntag A | palmarum
29. März 2026 | 9.00
Gottesdienstzeiten am Wochenende

Samstag | Sonntag |
| 16.00 Stadtpfarrkirche Rosenkranz für die Verstorbenen 16.00 Lukasklinik Hl. Messe 17.30 Stadtpfarrkirche Beichtgelegenheit 18.00 Stadtpfarrkirche Hl. Messe |
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